Weitsichtigkeit

Hyperopie

Wenn der Augenarzt von Weitsichtigkeit spricht, nennt er diese auch Hyperopie oder Übersichtigkeit. Ein schwach Weitsichtiger kann in der Ferne scharf sehen, hat dafür Probleme bei Gegenständen in der Nähe. Dies macht sich vor allem beim Lesen, aber auch beim Kochen, beim Bedienen des Computers oder beim Heimwerken bemerkbar. Das liegt an der zu kurzen „Bauweise“ des weitsichtigen Auges. Die eintreffenden Lichtstrahlen werden nicht zu einem „Punktbild“ auf der Netzhaut vereint. Theoretisch träfen sie sich ohne Korrektion erst hinter der Netzhaut.
In jungen Jahren kann ein schwach Übersichtiger trotzdem scharf sehen, weil das Auge die Übersichtigkeit durch eine stärkere Wölbung der Augenlinse ausgleicht. Mit zunehmenden Alter wird die Linse weniger elastisch, eine Brille wird nötig. Erste Symptome können häufige Spannungs- oder Druckgefühle im Bereich der Nasenwurzel oder der Schläfen, oder auch häufige Kopfschmerzen nach langem Lesen sein. Weitsichtigkeit ist oft die Ursache für das Schielen bei Kindern.


Quelle: Kuratorium Gutes Sehen